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SARAJEVO 🎯 Hurra! Ich bin ein Sniper-Terr...ourist! | True Crime meets Kurzthriller | Max Varûn

Shownotes

True Crime meets Kurzthriller!

Ein reicher Großwildjäger reist während des Jugoslawienkriegs und der Belagerung von Sarajevo in die eingeschlossene Stadt. Nicht um zu helfen, sondern um seine Sammlung um eine ganz besondere Trophäe zu erweitern. Was als makabres Jagdabenteuer beginnt, führt ihn mitten hinein in eine organisierte Menschenjagd.

Die Geschichte greift einen bis heute nicht vollständig aufgeklärten True-Crime-Komplex auf: Während der Belagerung von Sarajevo sollen sogenannte „Sniper-Touristen“ gegen Bezahlung auf Zivilisten geschossen haben. Die Vorwürfe werden bis heute untersucht und beschäftigen inzwischen auch die italienische Justiz. SARAJEVO verbindet diese realen historischen Hintergründe mit einer fiktionalen Psychothrillerhandlung.

Transkript anzeigen

00:00:01: Mein ersten Elefanten erschoss ich bereits mit siebzehn Jahren.

00:00:18: Für den Elefanten musste ich nach Afrika reisen, für den Menschen nach Sarajevo.

00:00:24: Ein glücklicher Zufall?

00:00:26: Ja!

00:00:27: Denn auf einer Löwensafari saß sich mit zwei Geschäftsmännern und ließ mich mit ihnen für ein gemeinsames Foto ablichten.

00:00:36: Wir unterhielten uns darüber, was man als nächstes unbedingt einmal ausprobieren müsste.

00:00:42: Einer von Ihnen erzählte daraufhin von einem einmaligen Angebot, von dem ich bis zu diesem Abend noch nie etwas gehört hatte – die Möglichkeit einen richtigen Menschen zu schießen!

00:00:55: Wie das möglich war ohne anschließend im Gefängnis zu landen?

00:00:59: Die Antwort lieferte der Jugoslawienkrieg die bereits seit einem Jahr unter der ständigen Belagerung feindlicher Scharfschützen lag.

00:01:09: Offenbar hatten einige korrupte Kommandeure darin eine hervorragende Gelegenheit erkannt, ihren Sollt ein wenig aufzubessern.

00:01:18: Wo ich herkomme nannte man so etwas self-made.

00:01:22: Ich respektierte das Denn für Reichtum musste man schließlich hart arbeiten auch wenn die Mittel mit denen man ihn vermehrte gelegentlich etwas exotischer Natur waren.

00:01:34: Der Flyer, den der Typ mehr gab, las sich wie eine Broschüre für einen Abenteuerurlaub.

00:01:40: Fünf Sterne Hotel All inclusive Massagen Transport in die Berge und anschließend zurück zum Hotel wo man den Nachmittag am Pool verbringen konnte.

00:01:51: Besonders interessant fand ich dass ich für dieses einmalige Erlebnis sogar mein eigenes Gewehr mit bringen konnte weshalb ich noch am selben Abend den Kontakt unten auf dem Flyer anrief und mich nach weiteren Einzelheiten erkundigte.

00:02:06: Niemand wusste, wie lange der Krieg noch andauern würde.

00:02:10: Deswegen wollte ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.

00:02:14: Also buchte ich einen Charterflug und nahm genügend Bargeld mit um lange genug bleiben zu können damit sich die Reise auch wirklich lohnte.

00:02:23: Als ich wenige Tage später in Sarajevo ankam, fuhr mich ein Hotelschattel auf einem der umliegenden Berge welche die Stadt wie einen Kessel umschlossen.

00:02:34: Erst als ich von dort hinunterblickte, wurde mir mein Glück richtig bewusst.

00:02:39: Denn für die eingeschlossenen schien der Krieg längst keine vorübergehende Katastrophe mehr zu sein sondern eine Realität in die sie ihren Alltag einbauen mussten.

00:02:50: Ich fand das beruhigend denn wenn die Menschen ohnehin jeden Tag mit ihrem Tod rechneten konnte es aus ihrer Sicht schließlich keinen großen Unterschied machen ob derjenige der den Abzug drückte oder einer der anderen Sniper-Touristen war.

00:03:06: Der uniformierte Offizier, der mich empfing, empfahl mir, mich warm zu schießen bevor ich mich für die Trophäe entschied, die ich später mit nach Hause nehmen wollte.

00:03:17: Dafür zeigte er mir die Preisliste.

00:03:20: Gegenstände und Tiere waren umsonst.

00:03:23: Alte, kranke und gebrechliche Menschen kosteten am wenigsten weil sie nicht schnell genug laufen konnten Dicht gefolgt von Kindern die er mit Rattenabknallen verglich.

00:03:35: Schließlich kamen Männer und Frauen, die es seiner Meinung nach wert waren für den Höchstpreis geschossen zu werden.

00:03:43: Ich entschied mich für eine Frau aber nicht für irgendeine Denn nach fast zwanzig Jahren Jagderfahrung wollte ich etwas das meine bisherigen Exponate an Bedeutung übertraf und der Giraffe an der Wand hängen haben.

00:04:06: Also bereitete ich mich vor, präparierte mein treues Gewehr legte mich auf eine gepolsterte Decke und begann mit den billigen Zielen.

00:04:15: Ob es sich genauso anfühlte wie bei einer gewöhnlichen Jagd?

00:04:19: Als ich den ersten Menschen im Fadenkreuz hatte wusste ich das ist so wahr!

00:04:25: Um mich herum surten unzählige Kugeln anderer Kunden über- und unter mir durch die Luft.

00:04:32: Bei jedem Schuss randen die Bewohner so schnell sie konnten.

00:04:36: Manche duckten sich bereits, bevor sie überhaupt wussten aus welcher Richtung geschossen worden war.

00:04:42: Andere warfen sich hinter parkende Fahrzeuge oder pressten sich an Hauswände während Eltern ihre Kinder schützen zu Bodenrissen.

00:04:51: Nach ein paar Stunden hatte ich mich an das angenehme Gefühl von steigendem Enthusiasmus und Adrenalin gewöhnt als schließlich eine Frau auftauchte, die es wert war mit mir nach Hause zu kommen.

00:05:04: Ich nahm einen tiefen Atemzug und betrachtete sie durch das Zielfernrohr.

00:05:08: dabei spürte ich dieses vertraute Gefühl dass sich von einer guten Jagd kannte und das mich immer dazu gebracht hatte die letzten Sekunden vor dem Schuss länger auszukosten.

00:05:26: bevor ich sie mir zu eigen machte.

00:05:29: Und als die schließlich genau dort war, wo ich sie haben wollte, feuerte Ich mit einem Lächeln im Gesicht.

00:05:38: Das war fünf Minuten Mord.

00:05:41: und jetzt?

00:05:42: Was macht diese Geschichte mit dir?

00:05:45: Lässt Sie dich los oder bleibt in deinem Kopf?

00:05:49: Schreib es in die Kommentare Wenn du mehr Thriller willst abonnier den Kanal und lass ein Like da damit der Kanal wachsen kann.

00:05:58: Schlaf gut.

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